Rhein-Neckar-Kreis – Förder- und Entwicklungsangebote

Förder- und Entwicklungsangebote

Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig!
Deshalb werden unsere Trainingskurse (Förder- und Entwicklungsangebote in Gruppenform und Bildungs- und Entwicklungsformate in der Erwachsenenbildung) individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
In einem persönlichen Vorgespräch klären wir gemeinsam alle wichtigen Rahmenbedingungen, darunter Zeitraum, Dauer, Inhalte, Ziele sowie die Kosten des Trainings.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualität und Nachhaltigkeit unserer Angebote: Deshalb werden alle Trainings gemeinsam mit Ihnen evaluiert. So stellen wir sicher, dass Ihre Erwartungen erfüllt werden und ein nachhaltiger Lernerfolg entsteht.
Nach Abschluss erhalten alle Teilnehmer*innen eine Teilnahmebescheinigung.

Soziale Dienste | naviduo

Bei Fragen oder für weitere Informationen steht Ihnen Herr Bartos, unser Leiter für Trainings- und gruppenpädagogische Angebote gerne zur Verfügung.

      • Anti-Aggressivitätstraining (AAT®)
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        Das Anti-Aggressivitäts-Training (AAT®) ist ein intensives, konfrontatives Trainingsprogramm für gewaltbereite Jugendliche und junge Erwachsene. Es zielt darauf ab, das aggressive Verhalten der Teilnehmer zu stoppen, die Eigenverantwortung zu fördern und die Opferperspektive zu stärken.

        Die wichtigsten Punkte kurzgefasst:
        – Zielgruppe: Gewalttätige, delinquente männliche Jugendliche und junge Erwachsene.
        – Methode: Konfrontative Pädagogik, oft in Gruppen über mehrere Monate. Es wird direkt mit den Tätern gearbeitet, um Gewaltursachen zu erkennen und zu bearbeiten.
        – Ziele: Übernahme von Verantwortung für Gewalttaten, Abbau von Gewaltbereitschaft, Erlernen von gewaltfreien Handlungsalternativen.
        – Kontext: Oft als richterliche Weisung (Straffälligenhilfe) oder Auflage in Schulen/Einrichtungen.
        – Rahmenbedingungen: Siehe AAT® Qualitätsstandards | Deutsches Institut für Konfrontative Pädagogik.
        – Hintergrund: Das (AAT®) wurde entwickelt, um Wiederholungstäter zu resozialisieren und Gewaltopfer zu schützen.
        Das (AAT®) wird häufig in der Jugendgerichtshilfe, der Bewährungshilfe oder bei Opferschutzverbänden eingesetzt.

      • Coolness-Training (CT®)
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        Das Coolness-Training (CT®) ist ein handlungsorientiertes Gewaltpräventionsprogramm für Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, um aggressives Verhalten abzubauen, soziale Kompetenzen zu fördern und Opfer zu schützen. Dabei werden durch Rollenspiele, Deeskalationstechniken und konfrontatives Feedback gewaltfreie Handlungsalternativen in Konfliktsituationen erlernt.
        Kernmerkmale des CT® zusammengefasst:
        – Zielsetzung: Opfervermeidung, Stärkung der Eigenverantwortung und Erlernen von Deeskalation.
        – Ansatz: Kombination aus Sozialtraining und Konfrontativer Pädagogik (direkte Konfrontation mit inakzeptablem Verhalten).
        – Methoden: Körperbetonte Spiele, Rollenspiele zur Täter-Opfer-Wahrnehmung, Interaktionsübungen und Feedback-Runden.
        – Zielgruppe: Kinder/Jugendliche mit divergentem Verhalten, Schulklassen oder Gruppen in der Jugendarbeit.
        – Rahmenbedingungen: Siehe Coolness-Training (CT®) | Deutsches Institut für Konfrontative Pädagogik.
        – Hauptziel: Aufbau einer Kultur des Hinschauens und der Gewaltlosigkeit.
        Es handelt sich um eine modifizierte Form des Anti-Aggressivitäts-Trainings (AAT®) für den präventiven Bereich.

      • Anti-Gewalt-Training (AGT)
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        Unser Anti-Gewalt-Training (AGT) ist eine handlungsorientierte Maßnahme zur Gewaltprävention, die sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene richtet, die bereits durch Gewalt- oder Aggressionsdelikte auffällig geworden sind.

        Die wichtigsten Aspekte kurz zusammengefasst:
        – Ziel: Abbau von Gewaltbereitschaft, Erlernen von Impulskontrolle und Vermittlung von gewaltfreien Konfliktlösungswegen.
        – Ansatz: Es basiert auf einem konfrontativen Stil, bei dem Täter direkt mit ihrem Fehlverhalten und den Folgen für die Opfer konfrontiert werden.
        – Methoden: Einsatz von Gruppentrainings, Rollenspielen, Körper- und Wahrnehmungsübungen. Auseinandersetzung mit der Tat.
        – Haltung: Ein humanistisches Menschenbild („Täter mögen, Tat ablehnen“) steht im Vordergrund, verbunden mit der Übernahme von Verantwortung.
        – Rahmenbedingungen: Das (AGT) ist an keinen Standards geknüpft! Der Umfang des Trainings und die Trainingsinhalte orientierten sich am Bedarf der jeweiligen Gruppe!
        Das Training soll dazu befähigen, eigene Aggressionsmuster zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und dauerhaft gewaltfrei zu handeln.

      • Soziales Kompetenztraining (SKT)
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        Wir bieten ein soziales Kompetenztraining (SKT) für alle Schulklassen an, das darauf abzielt, die zwischenmenschlichen Fähigkeiten von Schülern gezielt zu fördern. Es dient dazu, ein positives Klassenklima zu schaffen, Konflikte zu reduzieren und die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken.

        Kernziele des Trainings
        Das Training vermittelt Fertigkeiten, die für ein friedliches und konstruktives Miteinander entscheidend sind:
        – Selbst- und Fremdwahrnehmung: Eigene Gefühle erkennen und die Emotionen anderer richtig deuten.
        – Kommunikation: Erlernen von Ich-Botschaften und aktivem Zuhören.
        – Konfliktlösung: Strategien entwickeln, um Streitigkeiten gewaltfrei und selbstständig beizulegen (z.B. durch Streitschlichtung).
        – Teamfähigkeit: Stärkung des Zusammenhalts und der Kooperation innerhalb der Klassengemeinschaft.
        – Rahmenbedingungen: Das (SKT) ist an keinen Standards geknüpft! Der Umfang des Trainings und die Training Inhalte orientierten sich am Bedarf der jeweiligen Gruppe!

      • Medienkompetenztraining
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        Unser Medienkompetenztraining richtet sich an Kinder, Jugendliche, Eltern von Kleinstkindern sowie Schulklassen und verfolgt das Ziel, einen bewussten, sicheren und altersgerechten Umgang mit digitalen Medien zu fördern. Im Mittelpunkt steht ein praxisnaher und niedrigschwelliger Ansatz, der die Lebensrealität der Teilnehmenden aufgreift und sie in ihrem Alltag unterstützt.
        Kurz zusammengefasst:
        – Für wen: Kinder, Jugendliche, Eltern von Kleinstkindern sowie Schulklassen.
        – Ziel: Förderung eines bewussten, sicheren und altersgerechten Umgangs mit Medien.
        – Ansatz: Praxisnah, alltagsorientiert und niedrigschwellig in der Jugendhilfe.
        – Beziehungsaufbau: Vertrauensvolle Atmosphäre, offener Austausch und Stärkung der Kommunikation.
        – Wissensvermittlung: Aufklärung über Chancen und Risiken digitaler Medien (z.B. Datenschutz, Cybermobbing, Medienzeiten).
        – Reflexion: Auseinandersetzung mit dem eigenen Medienverhalten und der Vorbildrolle von Eltern.
        – Gemeinsame Zielentwicklung: Erarbeitung individueller und realistischer Regeln für einen angemessenen Mediengebrauch.
        – Stärkung der Eltern: Unterstützung in der Medienerziehung und im sicheren Setzen von Grenzen.
        – Methoden: Interaktive Übungen, Gruppenarbeit, Austausch und praxisnahe Beispiele.
        – Konzeptbasis: Orientierung an „Starke Eltern – Starke Kinder“ und Elementen des „Protect“-Trainings.
        – Wirkung: Nachhaltige Förderung von Medienkompetenz, Selbstverantwortung und sozialer Kompetenz.

      • Pädagogisches Boxen
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        Unser pädagogisches Boxtraining ist eine Kombination aus Boxtraining, Fitness, Gewaltprävention und angeleiteten Raufübungen.
        – Ziel: Ausgleich zum Schulalltag sowie Förderung von körperlicher und sozialer Entwicklung.
        – Inhalte: Verbesserung von Fitness, Koordination und Körperwahrnehmung. Erlernen von Boxtechniken in einem geschützten Rahmen. Raufübungen zum kontrollierten Wettkampf und Selbstregulation.
        – Gewaltprävention: Förderung von Respekt, Disziplin und Fairness mit dem Ziel der Gewaltprävention.
        – Konstruktiver Umgang mit Konflikten Stärkung von Selbstkontrolle und Verantwortungsbewusstsein.
        – Für wen: Schulen, Sportvereine und Einrichtungen der Jugendhilfe.
        – Durchführung: Geleitet von einer qualifizierten Fachkraft. Adam Bartos (C-Trainer Leistungssport Boxen, sowie AAT®/CT®-Trainer).

      • Sexualberatung
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        Sexualberatung ist ein spezialisiertes Unterstützungsangebot für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen innerhalb der ambulanten Jugendhilfe. Sie bietet einen geschützten Rahmen, um Themen rund um Sexualität, Körper, Grenzen und Identität fachlich fundiert und wertschätzend zu bearbeiten. Die Beratung erfolgt ressourcenorientiert, systemisch und traumasensibel. Sie berücksichtigt individuelle Lebensrealitäten sowie kulturelle und familiäre Hintergründe und ist auf nachhaltige Stabilisierung ausgerichtet. Frühzeitige Bearbeitung reduziert Risiken für Grenzverletzungen und problematische Entwicklungen.
        Ziel ist es, eine gesunde psychosexuelle Entwicklung zu fördern, Unsicherheiten abzubauen und Familien im Umgang mit sensiblen Fragestellungen zu stärken.

        Kernaspekte unserer Sexualberatung:
        – Offener Dialog: Sie bietet einen geschützten und urteilsfreien Raum für ein offenes, wertschätzendes Gespräch über Wünsche, Fantasien und Bedürfnisse. Außerdem können Eltern in diesem Rahmen alltagsnahe in ihren Unsicherheiten in diesen Themen begleitet werden.
        – Aufklärung & Information: Sensibilisierung für Grenzen, Körperwahrnehmung und Selbstbestimmung. Vermittlung von Fachwissen zu Themen wie frühkindliche Sexualität, Verhütung, Anatomie oder sexueller Gesundheit.
        – Lösungsorientierung: Passgenaue Integration in bestehende Hilfemaßnahmen (z.B. SPFH).

        Typische Beratungsthemen
        – Frühkindliche Sexualität: Förderung von Handlungssicherheit im Umgang mit altersgerechter Sexualität sowie Umgang mit Nähe und Distant.
        – Kommunikation: Probleme, dem Partner die eigenen Bedürfnisse mitzuteilen.
        – Orientierung & Identität: Fragen zur sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.
        – Besondere Lebensphasen: Begleitung in sensiblen Entwicklungsphasen (z.B. Pubertät).