Rhein-Neckar-Kreis – Bildungs- und Entwicklungsformate

Bildung- und Entwicklungsformate

    • Deeskalationstraining
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      Unser Deeskalationstraining in der Erwachsenenbildung ist eine praxisorientierte Weiterbildungsmaßnahme, die darauf abzielt, Konflikte frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Strategien gewaltfrei zu lösen. Es dient dazu, die Entstehung von Aggressionen zu verhindern und die psychische sowie physische Unversehrtheit aller Beteiligten zu schützen.

      Kerninhalte der Trainings
      Ein typisches Training kombiniert theoretisches Wissen mit praktischen Übungen:
      – Kommunikationstechniken: Erlernen von deeskalierender Gesprächsführung, aktiven Zuhören und dem Einsatz von Körpersprache.
      – Selbstreflexion: Analyse des eigenen Verhaltens in Stresssituationen und die Stärkung des professionellen Rollenbewusstseins.
      – Gefahrenanalyse: Einschätzung von Situationen (z. B. durch die Ampelmethode), um rechtzeitig präventive Maßnahmen zu ergreifen.
      – Selbstschutz: Strategien zur Eigensicherung und einfache Techniken zur Abwehr körperlicher Übergriffe, falls verbale Methoden nicht mehr ausreichen.
      Zielgruppen und Anwendungsbereiche
      Diese Fortbildung eignet sich für Berufsfelder mit hohem Publikumskontakt oder Konfliktpotenzial:

      – Soziale & Medizinische Berufe: Pflegepersonal, Mitarbeitende in Notaufnahmen oder in der Sozialen Arbeit.
      – Öffentlicher Dienst: Verwaltung, Rettungsdienste und Sicherheitspersonal.
      – Wirtschaft: Führungskräfte und Teams, die mit schwierigen Kunden oder internen Konflikten konfrontiert sind.

    • Elternkurse
      • Alltag mit Kind – zusammen leichter
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        Das Gruppenangebot dient der gezielten Unterstützung von Müttern in der Mutter-Kind-Wohngruppe mit dem Fokus auf Alltagsstabilisierung, Erziehungssicherheit und Stressreduktion.
        Gleichzeitig trägt das Angebot zur Ergänzung der individuellen Hilfen (SPFH) bei und schafft eine zusätzliche niedrigschwellige Unterstützungsstruktur.

        Kerninhalte:
        – Aufbau von Alltagsstruktur und Routinen.
        – Umgang mit Stress und Überforderung.
        – Erziehung im Alltag.
        – Verständnis kindlicher Bedürfnisse und Verhalten.
        – Entwicklung von konkreten Handlungsstrategien für schwierige Situationen.
        – Ressourcenaktivierung und Selbstwirksamkeit.
        Die Inhalte werden flexibel an die Bedarfe der Teilnehmerinnen angepasst und orientieren sich an aktuellen Alltagssituationen der Gruppe.
        Ziele:
        – Stabilisierung des familiären Alltags.
        – Verbesserung der Erziehungskompetenz.
        – Förderung von Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung.
        – Prävention von Krisen und Eskalationen im Alltag.
        Methoden:
        Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig und alltagsorientiert gestaltet:
        – kurze fachliche Impulse.
        – hoher Praxisanteil (konkrete Alltagssituationen).
        – aktivierender Austausch in der Gruppe.
        – ressourcen- und lösungsorientierte Haltung.
        – Vermeidung von Überforderung und Fachsprache.
        Ziel: Direkte Umsetzbarkeit im Alltag der Mütter.

      • Notfallkoffer für stressige Situationen
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        Das Gruppenangebot unterstützt Mütter dabei, Überforderung und Stress im Alltag frühzeitig zu erkennen und besser zu bewältigen.
        Ziel ist die Entwicklung individueller Strategien, um in belastenden Situationen handlungsfähig zu bleiben und Eskalationen zu vermeiden.

        Kerninhalte:
        Das Angebot ist stark praxisorientiert und konzentriert sich auf konkrete Alltagssituationen der Mütter.
        Zentrale Themenbereiche sind:
        – Eigene Stressmuster erkennen.
        – Eskalationsdynamiken verstehen.
        – Strategien zur Selbstregulation.
        – Handlungsalternativen entwickeln.
        – Individueller „Notfallkoffer“.
        Die Inhalte werden flexibel an die Bedarfe der Teilnehmerinnen angepasst und orientieren sich an aktuellen Alltagssituationen der Gruppe.
        Ziele:
        – Stabilisierung des familiären Alltags.
        – Verbesserung der Erziehungskompetenz.
        – Förderung von Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung.
        – Prävention von Krisen und Eskalationen im Alltag.
        Methoden:
        Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig und alltagsorientiert gestaltet:
        – kurze fachliche Impulse.
        – hoher Praxisanteil (konkrete Alltagssituationen).
        – Reflexionsübungen (einfach und angeleitet).
        – Entwicklung individueller Lösungen.
        – Ressourcen- und lösungsorientierte Haltung.
        Ziel: konkret, machbar, alltagstauglich.

      • Spiel und Bindung
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        Das Gruppenangebot unterstützt Mütter dabei, die Beziehung zu ihrem Kind im Alltag zu stärken und positive gemeinsame Erfahrungen zu fördern.
        Im Fokus stehen Bindungsaufbau, feinfühliger Umgang sowie alltagsnahe Spielimpulse.
        Kerninhalte:
        Das Angebot ist stark praxisorientiert und findet überwiegend mit den Kindern statt:
        – Bindung im Alltag stärken
        – Feinfühligkeit entwickeln
        – Spiel als Zugang zum Kind nutzen
        – Positive Interaktion fördern
        – Ressourcenorientierung
        Ziele:
        Die Mütter sollen:
        – Mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind entwickeln
        – Die Signale ihres Kindes besser verstehen
        – Positive gemeinsame Erlebnisse im Alltag schaffen
        – Einfache Spiel- und Interaktionsformen in ihren Alltag integrieren

        Methoden:
        Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig und alltagsorientiert gestaltet:
        – Learning by doing (gemeinsames Ausprobieren mit den Kindern)
        – Kurze Impulse statt langer Theorie
        – Direkte Anwendung im Kontakt Mutter-Kind
        – Beobachtung und behutsames Feedback
        – Wertschätzende, nicht bewertende Haltung
        Ziel:
        Erleben statt nur darüber sprechen

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